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Was ist ein MENTOR?

Unsere Mentorinnen und Mentoren sind ehrenamtliche Leselernhelfer. Sie geben keine Nachhilfe, auch keinen Förderunterricht.
Mentoren wissen, wie wertvoll Bücher für die Bildung eines jeden Kindes sind. Und dass Lesen etwas ist, was man fürs Leben braucht, nicht nur für die Schule. Ihr Wissen und ihre Begeisterung für Bücher geben die Mentoren weiter an Schülerinnen und Schüler, die sich mit Sprache schwer tun.

Mentoren machen Mut.

Ein Mentor liest gern vor, erzählt gern, hört gern und geduldig zu, spielt gern. Und er verbringt einmal pro Woche auf diese Weise eine Stunde (oder etwas mehr) mit zwei Schulkindern in der Schule - mit Vorlesen, Geschichten Erzählen, Sich-vorlesen-Lassen, Über-Geschichten-Reden, auch mit gemeinsamem Spiel zu dritt.
Allmählich bessert sich so bei den Schülern das Verständnis für Sprache und Texte. Damit verbessert sich dramatisch die Möglichkeit, erfolgreich in allen Fächern mitzuarbeiten - insbesondere dann, wenn der Übergang zu weiterführenden Schulen ansteht. Dazu kommt, dass die Kinder wieder Mut zu sich und zu ihren Fähigkeiten fassen. Das gemeinsam geübte verständige Lesen macht neue, positive Erfahrungen in vielen Bereichen möglich. Auch Mentorin oder Mentor gehen dabei nicht leer aus: Sie freuen sich über die kleinen und großen Fortschritte "ihrer" Schüler.